Donnerstag, 2. Oktober 2014

Nun steh ich da, mir nassem Haar...

So oder ähnlich :P Jacken. Mäntel. Was andere Frauen an Handtaschen kaufen, könnte ich in Jacken investieren :sabber: Jetzt kam es letztens zu der Situation, dass ich auf Ebay meinen schwarzen H&M Parka, der bisher meine Allzweckwaffe war (nicht zu warm, nicht zu kalt, genügend bequem und einigermaßen robust, mit Taschen) an eine andere modische Seele losgeworden war. Paradoxerweise habe ich mich nämlich jedes Mal, wenn ich zu dem guten Stück griff, geärgert :irr: - zu langweilig, zu lotterig irgendwie, ach ich ich weiß auch nicht.
Ersetzt werden sollte er dann eigentlich durch einen kurzen schwarzen Trenchcoat, als etwas weniger sportlich-legere Variante. An sich auch ganz schick, nur ich war mir nicht sicher, ob nicht einen Ticken zu schick für meine sonstige Garderobe... und ganz ehrlich, auch nicht viel spannender als ein Parka :wink:
Lange Rede kurzer Sinn: warum nicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und einen Mantel nach meinen Vorstellungen aus den vorhandenen Stoffvorräten schaffen?

Tja, das war so Mitte/Ende August. In den folgenden Tagen wälzte ich dann hunderte Mantelbilder, um mir zumindest einigermaßen klar zu werden, was ich will, was und wieviel ein Mantel für mich braucht, um das gewisse Extra zu haben, wie ich den Mix aus nicht-zu-schick-nicht-zu-sportlich-nicht zuviel-Verzetteln-in-Schnickschnack hinbekomme und jaaaaa... Nachdem der Schlachtplan erstellt, Schnitt gefunden und abgepaust und sogar schon die meisten Teile des Oberstoffes ausgeschnitten und versäubert waren, war sie auf einmal weg, die Zeit. Ich weiß nicht einmal mehr *was* mich daran gehindert hat, weiterzumachen (okay, die letzten zwei Wochen habe ich hingebungsvoll einen Katniss-Schal gestrickt/gehäkelt, aber sonst...). Und jetzt am WE ist auch nix mit weitermachen, da fahre ich nämlich mit dem Lieblingsmann nach Berlin, endlich den dritten Bruder kennenlernen und gleich Geburtstag und Einweihungsparty feiern :)

Aber nächste Woche mach ich mit dem Mantel weiter. Ganz bestimmt. Den was ich beim Packen schmerzlich festgestellt habe: im Moment stehe ich, abgesehen von meinem Softshell-Parka, ohne Übergangsjacke da... Ganz toll geplant also -.-

Freitag, 22. August 2014

Völlig unter Strom – meine Woche mit dem Smart ed Cabrio

Hier mal zu Anfang gleich ein Erfahrungsbericht (...höhöhö...), den ich Anfang des Jahres schon geschrieben habe. Mal schauen, ob ich es noch schaffe, Bilder nachzureichen ;-)

Die Sache war eigentlich schon klar, als es auf der Teambesprechung hieß „Wer möchte, kann den Elektro-Smart gerne mal bei uns ausprobieren“ und sich sofort einer meiner Kollegen zu mir umdrehte mit den Worten: “Mareike, das ist doch was für dich!“
Tja, vier Wochen später war es dann soweit, ich fuhr an einem Dienstag bei unserer Zentrale am Friedrich-Ebert-Damm vorbei und konnte spontan einen der drei Smart ed mitnehmen – die Wahl fiel auf eines der beiden Cabrios, denn der Wetterbericht versprach gutes Wetter für das kommende Wochenende.

Einsteigen, Zündschlüssel drehen und… „Ready“. Naturgemäß erwacht hier kein Verbrennungsmotor zum Leben, nur die Anzeige informiert den Fahrer, dass man jetzt startklar sei. Automatikwählhebel auf „D“ und ab geht’s.
Mit einem Kilometerstand von niedlichen 336 Kilometern und einer zu gut 80% geladenen Batterie geht’s also erstmal auf nach Hause. Viele haben mich im Vorfeld gefragt, ob ich das Auto denn zu Hause laden könnte – nein, kann ich nicht. Aber es wäre ja auch ein langweiliger Test, wenn es so einfach wäre. Ausgerüstet ist der Smart übrigens mit einem Kabel, das in jede Haushaltsteckdose gestöpselt werden kann. Das ist einerseits gut, weil so eine Steckdose fast immer irgendwo aufgetrieben werden kann, andererseits kann man damit nicht schnell, sondern eher schnarchladen.
Aber was nützt ein Autotest, wenn das gute Stück nur vor der Tür steht. Also wird nachmittags ein Besuch beim Liebsten auf dem Dorf angekündigt – nicht ohne zu fragen, ob in der Garage auch eine Steckdose vorhanden ist. Während der gut 50 Kilometer über Autobahn und Landstraße bekomme ich langsam ein Gefühl für das Verhältnis von prozentualem Batterieladestand, Energieverbrauch und Restreichweite. Fühlt sich gut an und ist im Prinzip gar nicht so viel anders als beim Verbrenner.
Mit 99% „Eco“ Fahrweise (also besonders sparsam) komme ich auf dem Dorf an – ich bin wohl der geborene Elektroauto-Fahrer. Schnell das Ladekabel eingesteckt, die Stärke des Ladestroms gesenkt um die in die Jahre gekommene Hauselektrik zu schonen und so darf der Kleine sich über Nacht wieder aufladen. Mittwoch und Donnerstag verlaufen unspektakulär. Ich fahre zurück nach Hamburg, die knapp acht Kilometer zur Arbeit und zurück, ein paar Einkäufe auf dem Weg, alles ganz gewöhnlich, wenn man von der angenehmen Ruhe mal absieht.
Freitag brauche ich wieder Strom, denn am Wochenende habe ich noch was vor – nicht nur, dass ich keine Heimsteckdose habe, der Smart soll mir auch noch beweisen, dass er in gewissem Maße langstreckentauglich ist und eine Entfernung von mehr als fünfzig Kilometern zur letzten bekannten Steckdose kein Grund für Schweißausbrüche sind. Ich will mit dem Smart meine Eltern in Kiel besuchen.
Aber eins nach dem anderen. Einmal nett gefragt und für ein paar Euro in die Kaffeekasse und eine kurze Probefahrt darf ich den Smart auf dem Hof am Arbeitsplatz laden. Mit vollem Akku und voller Freude auf die Tour am nächsten Tag geht’s am Freitag in den Feierabend.
Samstagmorgen bekommt meine Zuversicht einen kleinen Dämpfer in Form der voraussichtlichen Restreichweite. Die zeigt nämlich 103 Kilometer an, und bis zur Ladesäule in Kiel sind es… 102 Kilometer. Uff. Wir entscheiden, über die A7 zu fahren – Autobahn ist zwar nicht grad das Revier eines Stromers, aber zur Not gibt es in Neumünster mehrere Lademöglichkeiten, die uns auf jeden Fall bis nach Kiel verhelfen sollten. Also erstmal hoch zur A7, und das gesucht, was sonst niemand vor sich haben will – einen großen, nicht zu schnellen LKW. Und der Plan geht auf. Das Windschattenfahren mit guten 90km/h entspannt nicht nur ungemein, wenn man sich darauf einlässt, es schont auch unglaublich die Batterie. Letztendlich kommen wir ohne Zwischenstopp und mit einer lockeren Restreichweite von 23km an unserer auserkorenen Ladesäule am Citti-Park in Kiel an. Wir haben Glück, die quietschgrün gekennzeichneten Parkflächen am Haupteingang sind beide frei, und nach dem wir uns eine Ladekarte an der Information besorgt haben, darf der Smart sich kostenlos wieder vollnuckeln. Blickfang und Kommunikationsmittel in einem, wie er da mit seinem gelben Kabel an der Säule steht…
Am Sonntag zeigt die Restreichweitenanzeige bei voller Batterie 142 Kilometer – Rekord! Mangels LKW und Windschatten sinkt der Wert aber in den ersten Kilometern wieder deutlich. Heute wird noch mal die Verwandtschaft auf dem Land besucht, und das Wetter ist tatsächlich gut genug, um das Dach auf zu machen und die frische Luft zu genießen. Sogar die Herren des Hauses lassen sich von dem lautlosen Flitzer faszinieren, für Lob sorgt auch unter anderem das aufgeräumte Cockpit. Natürlich findet sich auch hier eine Steckdose im Schuppen, die wir anzapfen dürfen. Mit voller Batterie geht es dann wieder gen Hamburg, diesmal leider ohne Windschatten und dementsprechend höherem Verbrauch. Mit 19 Kilometern Restreichweite stelle ich den Smart zuhause wieder ab, zur Arbeit morgen sinds nur acht, also alles gut.
Denkste! Montagmorgen, und was man da sicher nicht lesen will, ist „Low Battery“ statt der Restreichweite. Ab einem Füllstand von unter zehn Prozent wird er also offensichtlich ungnädig. Das Gefühl auf dem Weg zur Arbeit ist ungefähr so, als wenn man einen Verbrenner schon seit 45 Kilometern mit leuchtender Reserveanzeige fährt und sich fragt, ob die nächste Tankstelle schon immer so weit weg war… Aber alle Sorgen sind unbegründet, mit 5% Restkapazität rolle ich auf den Hof an die rettende Steckdose und nach dem Anstöpseln verspricht mir die Ladeanzeige, das in sechseinhalb Stunden wieder alles gut ist.
Am Dienstag nach der Arbeit heißt es wieder Abschied nehmen. Ich stromere noch etwas durch die Hafencity, begegne einem Tesla, mache ein paar Fotos am Öjendorfer Park und bringe den Smart zum Schluß wieder zu First Class – Endkilometerstand 821km. Der Abschied fällt mir fast ein bißchen schwer…
Und warum?
Tja, ich habe hier viel von Kilometern, Reichweiten und Aufladen gesprochen, aber das Beste kommt zu Schluß: Der Fahrspaß! Der Smart ed bietet (wie die meisten Elektroautos) eine Beschleunigung, die manchen Sportwagenfahrer im wahrsten Sinne des Wortes verblüfft stehen lässt. Straff gefedert und gewohnt klein und wendig, egal ob Spurwechsel, Abbiegen oder Parken, keine Lücke ist zu klein. Und das alles völlig ohne Vibrieren oder Ruckeln – Smart fahren, wie es sein sollte. Klar, das Smart Cabrio hat noch mehr zu bieten, aufgeräumtes Cockpit, Touchscreen mit Navi, ohne Dachholme maximales Frischluftfeeling… aber der Fahrspaß überwiegt ALLES. Ich habe in sieben Tagen 485 Kilometer zurückgelegt, ohne Heimsteckdose, aber mit unglaublich viel Begeisterung, und ich kann jedem raten, es einfach mal auszuprobieren. Für mich war es mit Sicherheit nicht das letzte Mal mit dem kleinen Flitzer!

Kleiner Nachtrag: das war vor nicht ganz einem halben Jahr. Jetzt habe ich zwei der kleinen Flitzer an meiner Station stehen und bringe wohl mehr Leute dazu, Elektroauto zu fahren, als irgendjemand sonst :D

Sie ist wieder da!

Und manchmal braucht man halt ne Pause. Aber jetzt heißt Staub wischen, aufhübschen und weitermachen ;)

Sonntag, 26. Februar 2012


Wir hatten mal wieder ein wunderschönes Wochenende und haben beim Cachen mit Tami, Falko und Marco das schöne Wetter genossen. Okay, da wo es windig war es nicht soooo schön, eher ganz schön kalt, aber was solls. Hat trotzdem Spaß gemacht, ist nämlich eine tolle Gruppe^^ Für Ende März ist schon der nächste Ausflug geplant.
Jetzt ist Peter zur Fortbildung, und ich geh gleich endlich ins Bett - morgen muss ja schließlich wieder Auto gefahren werden!

Dienstag, 26. April 2011







Letztens beim Kiosk an der Uni gefunden - es ist niedlich, und es ist wahr! Und in diesem Sinne wird es jetzt an meinem Spiegel landen, damit ich mich immer daran erinnere ;-)

Donnerstag, 7. April 2011

Na das fängt ja gut an...

... das Semester. Ich entschuldige mich schon mal vorab, wenn sich hier in den nächsten drei Monaten zwischenzeitlich etwas Staub sammeln sollte - wir haben ein sportliches Programm in der Uni. Übrigens ist die Marketing Hausarbeit dann doch erst spät in der Nacht fertig geworden - wie sollte es auch anders sein ;-)
Jetzt dachte ich eigentlich, ich hätte Anfang dieses Semesters etwas Luft, mal wieder mehr zu nähen und die Wohnung wieder auf Vordermann zu bringen (ist ja mit den Hausarbeiten und Co etwas zweitrangig gewesen in letzter Zeit), und gleichzeitig hab ich den festen Vorsatz, mich dieses Semester von Beginn an etwas mehr reinzuhängen, um am Ende nicht wieder so einen Stress zu haben. Böse Zwickmühle *seufz*
Aber ist ja nicht alles schlecht ;-) Morgen kommt Peter wieder und ist wieder unter der Woche zuhause, sein Lehrgang ist zuende. Wir haben dieses Wochenende noch nicht viel geplant (außer Kino, und Dennis wird wohl Samstag auf Sonntag vorbeikommen), und das letzte WE war auch super (Gothic Night in Schleswig am Freitag mit Basti und Bianca und Samstag Grillen bei eben denen).

Außerdem ist mein Roller wieder hier und ich bin heute gleich mal damit zur Uni gefahren. Jehaa!

Dienstag, 29. März 2011

Ein Wochenende auf Rügen...

haben mein Spatz und ich verbracht. Wer jetzt denkt "ach niedlich, sie machen Urlaub an der Ostsee", dem sei gesagt: nein :D Zumindest haben wir nicht das gemacht, was die meisten unter Urlaub verstehen, wir waren nämlich mal wieder geocachen. Es gibt da nämlich ein altes KdF-Gebäude, das "http://de.wikipedia.org/wiki/Seebad_Prora". In dem 4,5 km langen Gebäudekomplex sollten bis zu 20.000 Menschen Urlaub machen können, allerdings wurde es bis zu 2. Weltkrieg nur teilweise fertiggestellt. Danach wurde es noch eine Weile von der NVA genutzt und verfällt jetzt langsam... und bietet dabei großen Kindern wie mir und meinem Schatz einen grandiosen Spielplatz.
Also haben wir uns mit einem anderen Cacherpärchen verabredet, die brachten noch einen dritten mit, und so haben wir uns Freitag abend auf Rügen getroffen. Erstmal für einen kurzen Nachtcache. Wir kannten uns ja vorher nur von Mails, aber verstanden uns sofort prächtig. So muss das sein^^
Samstag morgen sind wir dann gestartet, um den "richtigen" Cache zu machen. Die Einzelheiten der acht Stunden und unzähligen gelaufenen Kilometern erspar ich euch mal, aber es war echt ein Erlebnis. Wer trotzdem neugierig ist, kann im Lost Places Album Bilder sehen - alles ab "Gemeinsam gegen Kapitalismus" ;-)
Samstag abend sind wir dann heim gefahren, und seit Sonntag ist der Herr wieder in Dresden auf Lehrgang. Doof. Dafür habe ich Zeit, die Marketing-Hausarbeit fertig zu machen - muss ja auch nur morgen abgegeben werden. Aber eigentlich fehlt nur noch die Formatierung, also sind wir echt gut in der Zeit *lach*

Und, darf ich mal angeben?
Zwischenprüfung Rechnungswesen: 1,0
ZWP Jura: 1,3
ZWP Schnitttechnik: 0,7
Na wenn das man kein Schnitt ist :D