... ich habe dieses Jahr schon ganze zwei Einträge geschrieben! :D
Dabei ist es ja nicht so, dass ich nix zu zeigen hätte (sooo viele Projekte, die ich angefangen habe... und ein paar habe ich tatsächlich auch beendet ;) ), ich bin nur immer unglaublich faul, wenn es darum geht Bilder zu machen, brauchbar hochzuladen und zu verlinken und den ganzen Kasperkram. Und ohne Bilder ist ja auch das ganze Geschwafel nichts.
Aktuellstes Projekt ist sind wohl die Klamotten für die nächste LARP-Con - "Resistopia 1" von Lost Ideas. Alien-Apokalypse-Larp mit Airsoft-Waffen. Die Aliens sind auf der Erde gelandet und haben 90% der Menschheit ausgerottet, und der mickrige Rest versucht nun als Widerstand aus dem Untergrund heraus, seine Erde noch irgendwie zu verteidigen.
Ein Outfit für einen völlig "zivilen" Charakter folgt noch, das für die Kämpferin ist so gut wie fertig. Ich bin ein bißchen stolz, dass ich wirklich keine militärischen Klamotten verwendet habe. Obenrum gibts ein selbstgenähtes Kapuzen-Shrug-Schulterteil, einen selbsgestrickten Kurzpulli (zum Zeitpunkt der Fotos noch mit erst einem Ärmel), ein T-Shirt und einen Parka, die ich schon mal fürs Endzeit-LARP leicht gemoddet hatte, und eine Weste, die mal eine Jacke war. Untenrum dann noch ne Chino mit selbstgenähten Knieschonern, und ein paar günstige Stiefel. Die Schrotflinte ist inzwischen durch ein M4 ersetzt worden, es fehlen jetzt nur noch diverse nützliche Taschen.
Den Pulli fand ich so gut, dass ich ihn jetzt noch mal in schwarz und etwas ordentlicher für den Alltag stricke *g*
Wenn dann das Outfit für den Zweitchar fertig ist, folgt Bastelei für die nächste Con: "Flucht aus der Roten Zone" von der Ex-Ludi Orga, Ende November. Diesmal Dark Future/Apokalypse mit unserer Konzernmilitär-Gruppe SPM. Klamottenmäßig bin ich, nachdem ich eine Uniformhose von TruSpec in Größe XS mühsam gerade so auf meine Größe vergrößert habe (wohlgemerkt, in S hätte ich zweimal reingepasst..) eigentlich ganz gut davor. Eine Softshellweste soll dafür noch fertig werden, und eventuell eine Sturmhaube. Das viel größere Projekt ist die "Strayven" - zwei Nerf-Guns (Stryfe und Rayven) werden zu einer. Ich habe das schon mal gemacht, das Endergebnis schießt nur (gewollt) nicht mehr. Wahrscheinlich grauts mir deswegen vor der ganzen Spachtelei, aber was solls, ich brauche nunmal etwas, das Darts verschießt ;)
Danach wirds dann erstmal entspannter - ich plane ein "SPM-Messebabe"-Outfit für die RPC in Köln, und nebenbei möchte ich endlich auch an meiner Wasteland Warrior-Klamotte weitermachen.
Aber dazu später mehr :)
The shiny spacecraft repair
Dienstag, 11. August 2015
Mittwoch, 21. Januar 2015
Jacken und Mäntel überall!
Ich bin total im Nähfieber.
Der Turnbeutel hat einen Boden bekommen ( ...und ich musste echt googeln, wie ich den Durchmesser zum gewünschten Radius errechne...) und die senkrechte Naht ist mehr oder weniger geschlossen. Da der Stoffe ziemlich fusselig ist, käme jetzt das einfassen mit Schrägband, da hatte ich jetzt aber noch keine Lust zu.
Es begab sich nämlich, dass ich die Feiertage beim Liebsten verbrachte und aufgrund einer grauslichen Fehlplanung ("Diese Stricknadeln brauchst du nicht einpacken, soweit kommst du mit dem Pulli niiiiiie in der Zeit!" - Murphy *grr*) nichts zu basteln hatte. Die rettende Idee brachte dann der Blick in die Januar-Burda, in der mich gleich drei Schnitte anlachten.
Also Papier bzw Folie gekauft und beim Liebsten auf dem Dachboden Schnitte abgepaust (natürlich bin ich *dabei* nicht so weit gekommen, wie ich gewollt hätte... )
Ein Schnitt wie der von der Jacke 104 schwebt mir ja auch schon länger im Kopf rum. Beim Abpausen habe ich, nachdem ich spaßeshalber meine Maße noch mal mit denen der Burdatabelle verglichen hatte und von 36 (Hüfte) bis 40 (Oberweite) alles dabei war, einfach mal getrickst: Ich habe im Prinzip Größe 40 zugeschnitten, bin aber in der Taille auf Größe 36 gegangen. Eine erste schnelle Anprobe macht mir Hoffnung, dass das funktioniert hat^^
Ansonsten scheinen die Ärmel etwas eng zu sein, da geht aber noch was mit der Nahtzugabe. Und: Burda veranschlagt 2,00 m Stoff, mein Stück war 1,80 m, und es sind noch etwa 20 cm übrig. Soviel dazu.
Und, als wäre das nicht genug (nein, ehrlich, die Jacke hängt jetzt an der Puppe und wartet auf Designideen, bevor ich sie endgültig zusammentacker), ist noch eine neue Mantelidee hinzugekommen. Ich habe zwar einen warmen (teuren) Mantel, den ich als Schnäppchen für nen Zehner ergattern konnte (der angenähte Reißverschluß löste sich ;D), der aber vorm Stil her nicht so hundertprozentig meins ist. Gleichzeitig hatte ich vor Jaaaaaaahren schon mal das Projekt "Wintermantel selbst nähen" gestartet, kam aber mit meinen damaligen Fähigkeiten irgendwann nicht richtig weiter und beschloss, dass das Material (teflonbeschichtete Baumwolle und winddichter Teddyfleece) sich erstmal ablagern müsse. Und bei jedem Umräumen und jedem Umzug fiel es mir wieder in die Hände und es zündete immer noch nicht.
Bis gestern. Ich stöberte so bei einem Mode-Onlinehändler, eigentlich auf der Suche nach Inspiration für meine Jacke, als ich einen Mantel entdeckte, der vom Schnitt her meinem Mantel aus der Abschlusskollektion ziemlich ähnlich war.
Perfekt! Wollte ich eh noch mal nachnähen und mit meinen Stoffen könnte das funktionieren und gut aussehen :) Also habe ich gestern erstmal das alte Elend aufgetrennt und gebügelt. Heute abend muss ich dann mal meine Rest sichten, was genau noch da ist - und mir überlegen, wieviel Zugabe ich brauche um das Schnittmuster von "ungefüttert" auf "dickes Teddyfleece-Futter" zu bringen ;)
Der Turnbeutel hat einen Boden bekommen ( ...und ich musste echt googeln, wie ich den Durchmesser zum gewünschten Radius errechne...) und die senkrechte Naht ist mehr oder weniger geschlossen. Da der Stoffe ziemlich fusselig ist, käme jetzt das einfassen mit Schrägband, da hatte ich jetzt aber noch keine Lust zu.
Es begab sich nämlich, dass ich die Feiertage beim Liebsten verbrachte und aufgrund einer grauslichen Fehlplanung ("Diese Stricknadeln brauchst du nicht einpacken, soweit kommst du mit dem Pulli niiiiiie in der Zeit!" - Murphy *grr*) nichts zu basteln hatte. Die rettende Idee brachte dann der Blick in die Januar-Burda, in der mich gleich drei Schnitte anlachten.
Also Papier bzw Folie gekauft und beim Liebsten auf dem Dachboden Schnitte abgepaust (natürlich bin ich *dabei* nicht so weit gekommen, wie ich gewollt hätte... )
Ein Schnitt wie der von der Jacke 104 schwebt mir ja auch schon länger im Kopf rum. Beim Abpausen habe ich, nachdem ich spaßeshalber meine Maße noch mal mit denen der Burdatabelle verglichen hatte und von 36 (Hüfte) bis 40 (Oberweite) alles dabei war, einfach mal getrickst: Ich habe im Prinzip Größe 40 zugeschnitten, bin aber in der Taille auf Größe 36 gegangen. Eine erste schnelle Anprobe macht mir Hoffnung, dass das funktioniert hat^^
Ansonsten scheinen die Ärmel etwas eng zu sein, da geht aber noch was mit der Nahtzugabe. Und: Burda veranschlagt 2,00 m Stoff, mein Stück war 1,80 m, und es sind noch etwa 20 cm übrig. Soviel dazu.
Und, als wäre das nicht genug (nein, ehrlich, die Jacke hängt jetzt an der Puppe und wartet auf Designideen, bevor ich sie endgültig zusammentacker), ist noch eine neue Mantelidee hinzugekommen. Ich habe zwar einen warmen (teuren) Mantel, den ich als Schnäppchen für nen Zehner ergattern konnte (der angenähte Reißverschluß löste sich ;D), der aber vorm Stil her nicht so hundertprozentig meins ist. Gleichzeitig hatte ich vor Jaaaaaaahren schon mal das Projekt "Wintermantel selbst nähen" gestartet, kam aber mit meinen damaligen Fähigkeiten irgendwann nicht richtig weiter und beschloss, dass das Material (teflonbeschichtete Baumwolle und winddichter Teddyfleece) sich erstmal ablagern müsse. Und bei jedem Umräumen und jedem Umzug fiel es mir wieder in die Hände und es zündete immer noch nicht.
Bis gestern. Ich stöberte so bei einem Mode-Onlinehändler, eigentlich auf der Suche nach Inspiration für meine Jacke, als ich einen Mantel entdeckte, der vom Schnitt her meinem Mantel aus der Abschlusskollektion ziemlich ähnlich war.
Perfekt! Wollte ich eh noch mal nachnähen und mit meinen Stoffen könnte das funktionieren und gut aussehen :) Also habe ich gestern erstmal das alte Elend aufgetrennt und gebügelt. Heute abend muss ich dann mal meine Rest sichten, was genau noch da ist - und mir überlegen, wieviel Zugabe ich brauche um das Schnittmuster von "ungefüttert" auf "dickes Teddyfleece-Futter" zu bringen ;)
Freitag, 16. Januar 2015
Jeder von euch hat etwas, das er braucht...
...oder so ähnlich.
Gestern hab ichs endlich mal geschafft und bin *nicht* nach dem Essen auf der Couch versumpft (und habe maximal noch ein paar Kleinigkeiten gemacht), sondern habe mal wieder richtig genäht! :D
Irgendwann letztes Jahr entdeckte ich beim Stöbern nach "Tribute von Panem" Merchandise diese Turnbeutel (District 2 und District 12, gleich mal 10€ teurer). Ich liebe ja so Nerdkram, wo man vll. erst auf den zweiten Blick weiß, aus welchem Film oder Spiel das stammt^^. Allerdings habe ich bei den Kaufteilen gründliche Zweifel an der Qualität (...zu den Preisen...). Kurz überlegt... ich habe noch weinrotes dickes Kunstleder zu Hause. Graue BW-Mix-Stoffe - auch noch in verschiedenen Größen da. Rest weißes Kunstleder, ebenso diverse Schnallen... fehlt zum Turnbeutel eigentlich nur noch weißes Gurtband, und nähtechnisch ist sowas ja nun auch keine Herausforderung.
Gesagt, getan, Material zusammengesucht und Ziffern aufgezeichnet und ausgeschnitten hatte ich dann auch relativ zeitnah. Nachdem ich dann ne Weile außer Gefecht war, plus Feiertage und so, gings gestern weiter. Rotes Kunstleder zugeschnitten, Ziffern erst mittel Klebestift fixiert und dann mit Teflonfüßchen aufgesteppt (ich hatte erst etwas Bedenken, aber das Probestück funktionierte echt gut), und dann weißes Gurtband oben und unten drangenäht. Dann den grauen Stoff zugeschnitten und den roten Lederstreifen drangenäht. Ist irgendwie recht groß geworden *hust*, aber sieht schon mal sehr zufriedenstellend aus :)
Dann wurds spät und ich muss mir jetzt eh noch Gedanken machen, in welche Reihenfolge ich das am Sinnvollsten zusammennähe, deswegen gabs dann erstmal ne Pause. Aber... juhu! Produktiv gewesen!
Gestern hab ichs endlich mal geschafft und bin *nicht* nach dem Essen auf der Couch versumpft (und habe maximal noch ein paar Kleinigkeiten gemacht), sondern habe mal wieder richtig genäht! :D
Irgendwann letztes Jahr entdeckte ich beim Stöbern nach "Tribute von Panem" Merchandise diese Turnbeutel (District 2 und District 12, gleich mal 10€ teurer). Ich liebe ja so Nerdkram, wo man vll. erst auf den zweiten Blick weiß, aus welchem Film oder Spiel das stammt^^. Allerdings habe ich bei den Kaufteilen gründliche Zweifel an der Qualität (...zu den Preisen...). Kurz überlegt... ich habe noch weinrotes dickes Kunstleder zu Hause. Graue BW-Mix-Stoffe - auch noch in verschiedenen Größen da. Rest weißes Kunstleder, ebenso diverse Schnallen... fehlt zum Turnbeutel eigentlich nur noch weißes Gurtband, und nähtechnisch ist sowas ja nun auch keine Herausforderung.
Gesagt, getan, Material zusammengesucht und Ziffern aufgezeichnet und ausgeschnitten hatte ich dann auch relativ zeitnah. Nachdem ich dann ne Weile außer Gefecht war, plus Feiertage und so, gings gestern weiter. Rotes Kunstleder zugeschnitten, Ziffern erst mittel Klebestift fixiert und dann mit Teflonfüßchen aufgesteppt (ich hatte erst etwas Bedenken, aber das Probestück funktionierte echt gut), und dann weißes Gurtband oben und unten drangenäht. Dann den grauen Stoff zugeschnitten und den roten Lederstreifen drangenäht. Ist irgendwie recht groß geworden *hust*, aber sieht schon mal sehr zufriedenstellend aus :)
Dann wurds spät und ich muss mir jetzt eh noch Gedanken machen, in welche Reihenfolge ich das am Sinnvollsten zusammennähe, deswegen gabs dann erstmal ne Pause. Aber... juhu! Produktiv gewesen!
Donnerstag, 2. Oktober 2014
Nun steh ich da, mir nassem Haar...
So oder ähnlich :P Jacken. Mäntel. Was andere Frauen an Handtaschen kaufen, könnte ich in Jacken investieren
Jetzt kam es letztens zu der Situation, dass ich auf Ebay meinen
schwarzen H&M Parka, der bisher meine Allzweckwaffe war (nicht zu
warm, nicht zu kalt, genügend bequem und einigermaßen robust, mit
Taschen) an eine andere modische Seele losgeworden war. Paradoxerweise
habe ich mich nämlich jedes Mal, wenn ich zu dem guten Stück griff,
geärgert
- zu langweilig, zu lotterig irgendwie, ach ich ich weiß auch nicht.
Ersetzt werden sollte er dann eigentlich durch einen kurzen schwarzen Trenchcoat, als etwas weniger sportlich-legere Variante. An sich auch ganz schick, nur ich war mir nicht sicher, ob nicht einen Ticken zu schick für meine sonstige Garderobe... und ganz ehrlich, auch nicht viel spannender als ein Parka
Lange Rede kurzer Sinn: warum nicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und einen Mantel nach meinen Vorstellungen aus den vorhandenen Stoffvorräten schaffen?
Tja, das war so Mitte/Ende August. In den folgenden Tagen wälzte ich dann hunderte Mantelbilder, um mir zumindest einigermaßen klar zu werden, was ich will, was und wieviel ein Mantel für mich braucht, um das gewisse Extra zu haben, wie ich den Mix aus nicht-zu-schick-nicht-zu-sportlich-nicht zuviel-Verzetteln-in-Schnickschnack hinbekomme und jaaaaa... Nachdem der Schlachtplan erstellt, Schnitt gefunden und abgepaust und sogar schon die meisten Teile des Oberstoffes ausgeschnitten und versäubert waren, war sie auf einmal weg, die Zeit. Ich weiß nicht einmal mehr *was* mich daran gehindert hat, weiterzumachen (okay, die letzten zwei Wochen habe ich hingebungsvoll einen Katniss-Schal gestrickt/gehäkelt, aber sonst...). Und jetzt am WE ist auch nix mit weitermachen, da fahre ich nämlich mit dem Lieblingsmann nach Berlin, endlich den dritten Bruder kennenlernen und gleich Geburtstag und Einweihungsparty feiern :)
Aber nächste Woche mach ich mit dem Mantel weiter. Ganz bestimmt. Den was ich beim Packen schmerzlich festgestellt habe: im Moment stehe ich, abgesehen von meinem Softshell-Parka, ohne Übergangsjacke da... Ganz toll geplant also -.-
Jetzt kam es letztens zu der Situation, dass ich auf Ebay meinen
schwarzen H&M Parka, der bisher meine Allzweckwaffe war (nicht zu
warm, nicht zu kalt, genügend bequem und einigermaßen robust, mit
Taschen) an eine andere modische Seele losgeworden war. Paradoxerweise
habe ich mich nämlich jedes Mal, wenn ich zu dem guten Stück griff,
geärgert
- zu langweilig, zu lotterig irgendwie, ach ich ich weiß auch nicht.Ersetzt werden sollte er dann eigentlich durch einen kurzen schwarzen Trenchcoat, als etwas weniger sportlich-legere Variante. An sich auch ganz schick, nur ich war mir nicht sicher, ob nicht einen Ticken zu schick für meine sonstige Garderobe... und ganz ehrlich, auch nicht viel spannender als ein Parka
Lange Rede kurzer Sinn: warum nicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und einen Mantel nach meinen Vorstellungen aus den vorhandenen Stoffvorräten schaffen?
Tja, das war so Mitte/Ende August. In den folgenden Tagen wälzte ich dann hunderte Mantelbilder, um mir zumindest einigermaßen klar zu werden, was ich will, was und wieviel ein Mantel für mich braucht, um das gewisse Extra zu haben, wie ich den Mix aus nicht-zu-schick-nicht-zu-sportlich-nicht zuviel-Verzetteln-in-Schnickschnack hinbekomme und jaaaaa... Nachdem der Schlachtplan erstellt, Schnitt gefunden und abgepaust und sogar schon die meisten Teile des Oberstoffes ausgeschnitten und versäubert waren, war sie auf einmal weg, die Zeit. Ich weiß nicht einmal mehr *was* mich daran gehindert hat, weiterzumachen (okay, die letzten zwei Wochen habe ich hingebungsvoll einen Katniss-Schal gestrickt/gehäkelt, aber sonst...). Und jetzt am WE ist auch nix mit weitermachen, da fahre ich nämlich mit dem Lieblingsmann nach Berlin, endlich den dritten Bruder kennenlernen und gleich Geburtstag und Einweihungsparty feiern :)
Aber nächste Woche mach ich mit dem Mantel weiter. Ganz bestimmt. Den was ich beim Packen schmerzlich festgestellt habe: im Moment stehe ich, abgesehen von meinem Softshell-Parka, ohne Übergangsjacke da... Ganz toll geplant also -.-
Freitag, 22. August 2014
Völlig unter Strom – meine Woche mit dem Smart ed Cabrio
Hier mal zu Anfang gleich ein Erfahrungsbericht (...höhöhö...), den ich Anfang des Jahres schon geschrieben habe. Mal schauen, ob ich es noch schaffe, Bilder nachzureichen ;-)
Die Sache war eigentlich schon klar, als es auf der Teambesprechung hieß „Wer möchte, kann den Elektro-Smart gerne mal bei uns ausprobieren“ und sich sofort einer meiner Kollegen zu mir umdrehte mit den Worten: “Mareike, das ist doch was für dich!“
Tja, vier Wochen später war es dann soweit, ich fuhr an einem Dienstag bei unserer Zentrale am Friedrich-Ebert-Damm vorbei und konnte spontan einen der drei Smart ed mitnehmen – die Wahl fiel auf eines der beiden Cabrios, denn der Wetterbericht versprach gutes Wetter für das kommende Wochenende.
Einsteigen, Zündschlüssel drehen und… „Ready“. Naturgemäß erwacht hier kein Verbrennungsmotor zum Leben, nur die Anzeige informiert den Fahrer, dass man jetzt startklar sei. Automatikwählhebel auf „D“ und ab geht’s.
Mit einem Kilometerstand von niedlichen 336 Kilometern und einer zu gut 80% geladenen Batterie geht’s also erstmal auf nach Hause. Viele haben mich im Vorfeld gefragt, ob ich das Auto denn zu Hause laden könnte – nein, kann ich nicht. Aber es wäre ja auch ein langweiliger Test, wenn es so einfach wäre. Ausgerüstet ist der Smart übrigens mit einem Kabel, das in jede Haushaltsteckdose gestöpselt werden kann. Das ist einerseits gut, weil so eine Steckdose fast immer irgendwo aufgetrieben werden kann, andererseits kann man damit nicht schnell, sondern eher schnarchladen.
Aber was nützt ein Autotest, wenn das gute Stück nur vor der Tür steht. Also wird nachmittags ein Besuch beim Liebsten auf dem Dorf angekündigt – nicht ohne zu fragen, ob in der Garage auch eine Steckdose vorhanden ist. Während der gut 50 Kilometer über Autobahn und Landstraße bekomme ich langsam ein Gefühl für das Verhältnis von prozentualem Batterieladestand, Energieverbrauch und Restreichweite. Fühlt sich gut an und ist im Prinzip gar nicht so viel anders als beim Verbrenner.
Mit 99% „Eco“ Fahrweise (also besonders sparsam) komme ich auf dem Dorf an – ich bin wohl der geborene Elektroauto-Fahrer. Schnell das Ladekabel eingesteckt, die Stärke des Ladestroms gesenkt um die in die Jahre gekommene Hauselektrik zu schonen und so darf der Kleine sich über Nacht wieder aufladen. Mittwoch und Donnerstag verlaufen unspektakulär. Ich fahre zurück nach Hamburg, die knapp acht Kilometer zur Arbeit und zurück, ein paar Einkäufe auf dem Weg, alles ganz gewöhnlich, wenn man von der angenehmen Ruhe mal absieht.
Freitag brauche ich wieder Strom, denn am Wochenende habe ich noch was vor – nicht nur, dass ich keine Heimsteckdose habe, der Smart soll mir auch noch beweisen, dass er in gewissem Maße langstreckentauglich ist und eine Entfernung von mehr als fünfzig Kilometern zur letzten bekannten Steckdose kein Grund für Schweißausbrüche sind. Ich will mit dem Smart meine Eltern in Kiel besuchen.
Aber eins nach dem anderen. Einmal nett gefragt und für ein paar Euro in die Kaffeekasse und eine kurze Probefahrt darf ich den Smart auf dem Hof am Arbeitsplatz laden. Mit vollem Akku und voller Freude auf die Tour am nächsten Tag geht’s am Freitag in den Feierabend.
Samstagmorgen bekommt meine Zuversicht einen kleinen Dämpfer in Form der voraussichtlichen Restreichweite. Die zeigt nämlich 103 Kilometer an, und bis zur Ladesäule in Kiel sind es… 102 Kilometer. Uff. Wir entscheiden, über die A7 zu fahren – Autobahn ist zwar nicht grad das Revier eines Stromers, aber zur Not gibt es in Neumünster mehrere Lademöglichkeiten, die uns auf jeden Fall bis nach Kiel verhelfen sollten. Also erstmal hoch zur A7, und das gesucht, was sonst niemand vor sich haben will – einen großen, nicht zu schnellen LKW. Und der Plan geht auf. Das Windschattenfahren mit guten 90km/h entspannt nicht nur ungemein, wenn man sich darauf einlässt, es schont auch unglaublich die Batterie. Letztendlich kommen wir ohne Zwischenstopp und mit einer lockeren Restreichweite von 23km an unserer auserkorenen Ladesäule am Citti-Park in Kiel an. Wir haben Glück, die quietschgrün gekennzeichneten Parkflächen am Haupteingang sind beide frei, und nach dem wir uns eine Ladekarte an der Information besorgt haben, darf der Smart sich kostenlos wieder vollnuckeln. Blickfang und Kommunikationsmittel in einem, wie er da mit seinem gelben Kabel an der Säule steht…
Am Sonntag zeigt die Restreichweitenanzeige bei voller Batterie 142 Kilometer – Rekord! Mangels LKW und Windschatten sinkt der Wert aber in den ersten Kilometern wieder deutlich. Heute wird noch mal die Verwandtschaft auf dem Land besucht, und das Wetter ist tatsächlich gut genug, um das Dach auf zu machen und die frische Luft zu genießen. Sogar die Herren des Hauses lassen sich von dem lautlosen Flitzer faszinieren, für Lob sorgt auch unter anderem das aufgeräumte Cockpit. Natürlich findet sich auch hier eine Steckdose im Schuppen, die wir anzapfen dürfen. Mit voller Batterie geht es dann wieder gen Hamburg, diesmal leider ohne Windschatten und dementsprechend höherem Verbrauch. Mit 19 Kilometern Restreichweite stelle ich den Smart zuhause wieder ab, zur Arbeit morgen sinds nur acht, also alles gut.
Denkste! Montagmorgen, und was man da sicher nicht lesen will, ist „Low Battery“ statt der Restreichweite. Ab einem Füllstand von unter zehn Prozent wird er also offensichtlich ungnädig. Das Gefühl auf dem Weg zur Arbeit ist ungefähr so, als wenn man einen Verbrenner schon seit 45 Kilometern mit leuchtender Reserveanzeige fährt und sich fragt, ob die nächste Tankstelle schon immer so weit weg war… Aber alle Sorgen sind unbegründet, mit 5% Restkapazität rolle ich auf den Hof an die rettende Steckdose und nach dem Anstöpseln verspricht mir die Ladeanzeige, das in sechseinhalb Stunden wieder alles gut ist.
Am Dienstag nach der Arbeit heißt es wieder Abschied nehmen. Ich stromere noch etwas durch die Hafencity, begegne einem Tesla, mache ein paar Fotos am Öjendorfer Park und bringe den Smart zum Schluß wieder zu First Class – Endkilometerstand 821km. Der Abschied fällt mir fast ein bißchen schwer…
Und warum?
Tja, ich habe hier viel von Kilometern, Reichweiten und Aufladen gesprochen, aber das Beste kommt zu Schluß: Der Fahrspaß! Der Smart ed bietet (wie die meisten Elektroautos) eine Beschleunigung, die manchen Sportwagenfahrer im wahrsten Sinne des Wortes verblüfft stehen lässt. Straff gefedert und gewohnt klein und wendig, egal ob Spurwechsel, Abbiegen oder Parken, keine Lücke ist zu klein. Und das alles völlig ohne Vibrieren oder Ruckeln – Smart fahren, wie es sein sollte. Klar, das Smart Cabrio hat noch mehr zu bieten, aufgeräumtes Cockpit, Touchscreen mit Navi, ohne Dachholme maximales Frischluftfeeling… aber der Fahrspaß überwiegt ALLES. Ich habe in sieben Tagen 485 Kilometer zurückgelegt, ohne Heimsteckdose, aber mit unglaublich viel Begeisterung, und ich kann jedem raten, es einfach mal auszuprobieren. Für mich war es mit Sicherheit nicht das letzte Mal mit dem kleinen Flitzer!
Kleiner Nachtrag: das war vor nicht ganz einem halben Jahr. Jetzt habe ich zwei der kleinen Flitzer an meiner Station stehen und bringe wohl mehr Leute dazu, Elektroauto zu fahren, als irgendjemand sonst :D
Die Sache war eigentlich schon klar, als es auf der Teambesprechung hieß „Wer möchte, kann den Elektro-Smart gerne mal bei uns ausprobieren“ und sich sofort einer meiner Kollegen zu mir umdrehte mit den Worten: “Mareike, das ist doch was für dich!“
Tja, vier Wochen später war es dann soweit, ich fuhr an einem Dienstag bei unserer Zentrale am Friedrich-Ebert-Damm vorbei und konnte spontan einen der drei Smart ed mitnehmen – die Wahl fiel auf eines der beiden Cabrios, denn der Wetterbericht versprach gutes Wetter für das kommende Wochenende.
Einsteigen, Zündschlüssel drehen und… „Ready“. Naturgemäß erwacht hier kein Verbrennungsmotor zum Leben, nur die Anzeige informiert den Fahrer, dass man jetzt startklar sei. Automatikwählhebel auf „D“ und ab geht’s.
Mit einem Kilometerstand von niedlichen 336 Kilometern und einer zu gut 80% geladenen Batterie geht’s also erstmal auf nach Hause. Viele haben mich im Vorfeld gefragt, ob ich das Auto denn zu Hause laden könnte – nein, kann ich nicht. Aber es wäre ja auch ein langweiliger Test, wenn es so einfach wäre. Ausgerüstet ist der Smart übrigens mit einem Kabel, das in jede Haushaltsteckdose gestöpselt werden kann. Das ist einerseits gut, weil so eine Steckdose fast immer irgendwo aufgetrieben werden kann, andererseits kann man damit nicht schnell, sondern eher schnarchladen.
Aber was nützt ein Autotest, wenn das gute Stück nur vor der Tür steht. Also wird nachmittags ein Besuch beim Liebsten auf dem Dorf angekündigt – nicht ohne zu fragen, ob in der Garage auch eine Steckdose vorhanden ist. Während der gut 50 Kilometer über Autobahn und Landstraße bekomme ich langsam ein Gefühl für das Verhältnis von prozentualem Batterieladestand, Energieverbrauch und Restreichweite. Fühlt sich gut an und ist im Prinzip gar nicht so viel anders als beim Verbrenner.
Mit 99% „Eco“ Fahrweise (also besonders sparsam) komme ich auf dem Dorf an – ich bin wohl der geborene Elektroauto-Fahrer. Schnell das Ladekabel eingesteckt, die Stärke des Ladestroms gesenkt um die in die Jahre gekommene Hauselektrik zu schonen und so darf der Kleine sich über Nacht wieder aufladen. Mittwoch und Donnerstag verlaufen unspektakulär. Ich fahre zurück nach Hamburg, die knapp acht Kilometer zur Arbeit und zurück, ein paar Einkäufe auf dem Weg, alles ganz gewöhnlich, wenn man von der angenehmen Ruhe mal absieht.
Freitag brauche ich wieder Strom, denn am Wochenende habe ich noch was vor – nicht nur, dass ich keine Heimsteckdose habe, der Smart soll mir auch noch beweisen, dass er in gewissem Maße langstreckentauglich ist und eine Entfernung von mehr als fünfzig Kilometern zur letzten bekannten Steckdose kein Grund für Schweißausbrüche sind. Ich will mit dem Smart meine Eltern in Kiel besuchen.
Aber eins nach dem anderen. Einmal nett gefragt und für ein paar Euro in die Kaffeekasse und eine kurze Probefahrt darf ich den Smart auf dem Hof am Arbeitsplatz laden. Mit vollem Akku und voller Freude auf die Tour am nächsten Tag geht’s am Freitag in den Feierabend.
Samstagmorgen bekommt meine Zuversicht einen kleinen Dämpfer in Form der voraussichtlichen Restreichweite. Die zeigt nämlich 103 Kilometer an, und bis zur Ladesäule in Kiel sind es… 102 Kilometer. Uff. Wir entscheiden, über die A7 zu fahren – Autobahn ist zwar nicht grad das Revier eines Stromers, aber zur Not gibt es in Neumünster mehrere Lademöglichkeiten, die uns auf jeden Fall bis nach Kiel verhelfen sollten. Also erstmal hoch zur A7, und das gesucht, was sonst niemand vor sich haben will – einen großen, nicht zu schnellen LKW. Und der Plan geht auf. Das Windschattenfahren mit guten 90km/h entspannt nicht nur ungemein, wenn man sich darauf einlässt, es schont auch unglaublich die Batterie. Letztendlich kommen wir ohne Zwischenstopp und mit einer lockeren Restreichweite von 23km an unserer auserkorenen Ladesäule am Citti-Park in Kiel an. Wir haben Glück, die quietschgrün gekennzeichneten Parkflächen am Haupteingang sind beide frei, und nach dem wir uns eine Ladekarte an der Information besorgt haben, darf der Smart sich kostenlos wieder vollnuckeln. Blickfang und Kommunikationsmittel in einem, wie er da mit seinem gelben Kabel an der Säule steht…
Am Sonntag zeigt die Restreichweitenanzeige bei voller Batterie 142 Kilometer – Rekord! Mangels LKW und Windschatten sinkt der Wert aber in den ersten Kilometern wieder deutlich. Heute wird noch mal die Verwandtschaft auf dem Land besucht, und das Wetter ist tatsächlich gut genug, um das Dach auf zu machen und die frische Luft zu genießen. Sogar die Herren des Hauses lassen sich von dem lautlosen Flitzer faszinieren, für Lob sorgt auch unter anderem das aufgeräumte Cockpit. Natürlich findet sich auch hier eine Steckdose im Schuppen, die wir anzapfen dürfen. Mit voller Batterie geht es dann wieder gen Hamburg, diesmal leider ohne Windschatten und dementsprechend höherem Verbrauch. Mit 19 Kilometern Restreichweite stelle ich den Smart zuhause wieder ab, zur Arbeit morgen sinds nur acht, also alles gut.
Denkste! Montagmorgen, und was man da sicher nicht lesen will, ist „Low Battery“ statt der Restreichweite. Ab einem Füllstand von unter zehn Prozent wird er also offensichtlich ungnädig. Das Gefühl auf dem Weg zur Arbeit ist ungefähr so, als wenn man einen Verbrenner schon seit 45 Kilometern mit leuchtender Reserveanzeige fährt und sich fragt, ob die nächste Tankstelle schon immer so weit weg war… Aber alle Sorgen sind unbegründet, mit 5% Restkapazität rolle ich auf den Hof an die rettende Steckdose und nach dem Anstöpseln verspricht mir die Ladeanzeige, das in sechseinhalb Stunden wieder alles gut ist.
Am Dienstag nach der Arbeit heißt es wieder Abschied nehmen. Ich stromere noch etwas durch die Hafencity, begegne einem Tesla, mache ein paar Fotos am Öjendorfer Park und bringe den Smart zum Schluß wieder zu First Class – Endkilometerstand 821km. Der Abschied fällt mir fast ein bißchen schwer…
Und warum?
Tja, ich habe hier viel von Kilometern, Reichweiten und Aufladen gesprochen, aber das Beste kommt zu Schluß: Der Fahrspaß! Der Smart ed bietet (wie die meisten Elektroautos) eine Beschleunigung, die manchen Sportwagenfahrer im wahrsten Sinne des Wortes verblüfft stehen lässt. Straff gefedert und gewohnt klein und wendig, egal ob Spurwechsel, Abbiegen oder Parken, keine Lücke ist zu klein. Und das alles völlig ohne Vibrieren oder Ruckeln – Smart fahren, wie es sein sollte. Klar, das Smart Cabrio hat noch mehr zu bieten, aufgeräumtes Cockpit, Touchscreen mit Navi, ohne Dachholme maximales Frischluftfeeling… aber der Fahrspaß überwiegt ALLES. Ich habe in sieben Tagen 485 Kilometer zurückgelegt, ohne Heimsteckdose, aber mit unglaublich viel Begeisterung, und ich kann jedem raten, es einfach mal auszuprobieren. Für mich war es mit Sicherheit nicht das letzte Mal mit dem kleinen Flitzer!
Kleiner Nachtrag: das war vor nicht ganz einem halben Jahr. Jetzt habe ich zwei der kleinen Flitzer an meiner Station stehen und bringe wohl mehr Leute dazu, Elektroauto zu fahren, als irgendjemand sonst :D
Sie ist wieder da!
Und manchmal braucht man halt ne Pause. Aber jetzt heißt Staub wischen, aufhübschen und weitermachen ;)
Sonntag, 26. Februar 2012
Wir hatten mal wieder ein wunderschönes Wochenende und haben beim Cachen mit Tami, Falko und Marco das schöne Wetter genossen. Okay, da wo es windig war es nicht soooo schön, eher ganz schön kalt, aber was solls. Hat trotzdem Spaß gemacht, ist nämlich eine tolle Gruppe^^ Für Ende März ist schon der nächste Ausflug geplant.
Jetzt ist Peter zur Fortbildung, und ich geh gleich endlich ins Bett - morgen muss ja schließlich wieder Auto gefahren werden!
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